Manheim
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Wichtige Jahreszahlen

2te oder 3te Jahrh. n. Chr. Ein vermögender römischer Gutsherr lebte bei Manheim. Angehörige wurden auf dem Hof beigesetzt, nicht, wie sonst üblich, außerhalb des Grundstücks. In einem Grab wurde die Asche eines Toten in einer kunstvoll gestalteten Glasurne bestattet. Die Bewohner des Hofes waren auch religiös: Sie stellten mindestens drei Jupiter-Säulen auf, des höchsten Göttes der Römer.

Die Erkenntnisse stammen von Archäologen der Grabungsfirma ABS aus Köln. Weil die Trasse der Kohlebahn wegen des vorrückenden Tagebaus Hambach zwischen Buir und Elsdorf-Heppendorf verlegt werden muss, hat das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) vorher das Gelände begutachtet. In vier Abschnitten fanden Archäologen sowohl Reste von römischen Siedlungen als auch aus der Eisenzeit.

Bei Manheim wurde ein großer Teil eines römischen Gutshofes, einer „villa rustica“, freigelegt. In der 70 mal 55 Meter großen Grube fand man Kiesfundamente und Verfärbungen durch längst vermoderte Holzpfosten.

Aus drei der Brunnen stammen Fragmente von zwei bis drei Meter hohen Jupiter-Säulen: Köpfe aus Sand- und Kalkstein, Thronreste, Stücke mit Reliefs römischer Gottheiten. Neben dem Grab mit der Glasurne fand sich ein weiteres mit Kohleresten und kleinen Knochen, dazu Beigaben wie Teller, Münzen und Öllämpchen.

898 n. Chr.
Erste Erwähnung Manheims in einer Urkunde von König Zwentibold, Manheim (mannunhem) wurde dem Stift Essen geschenkt
1027
Grundherrschaft Manheim ging an Erzbischöfe von Köln über
1650/60
Umbau der alten Manheimer Kirche (erstmals 1356 erwähnt)
1751
Manheim wurde eine eigene Pfarre
1767
Manheim zählte 390 Einwohner
1771
Teilung des "Manheimer Quartiers" der Bürge
1898
Beginn des Neubaus der jetzigen Manheimer Kirche
2000
Die Manheimer Kirche wird 100 Jahre alt
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